Plotting ist aller Romane Anfang

„Es sind viele kleine Schritte, die aus einer Idee einen Roman entstehen lassen – und ebenso viele Menschen, die den Autoren auf diesem Weg begleiten und unterstützen.“

Den Entstehungsprozess meines Debütromans Mit Schwert und Feder habe ich aufgezeichnet – allerdings erst im Nachhinein. Für den dritten Teil der Greystone Saga habe ich mir überlegt, meine Leserinnen und Leser direkt an der Entwicklung teilhaben zu lassen – quasi in „Echtzeit“.

Plotting ist aller Romane Anfang
Zuerst ist die Idee in meinem Kopf, doch irgendwann kommt der Moment, in dem ich Stift und Papier brauche. Zu Beginn notiere ich mir in einem Notizbuch wahllos alles, was mir einfällt: erste Szenen, kurze Dialoge, Namen zu Figuren und Ereignisse (auch wenn ich oft noch nicht genau weiß, in welchem Kontext sie stattfinden werden).
Nach einer Weile steht die Grobplanung und die Feinplanung der Handlung beginnt. Bei diesem sogenannte Plotting arbeite ich am liebsten mit Karteikarten, großen Papieren (in diesem Fall alte Kalenderblätter) und bunten Eddings.

Da der dritte Teil der Greystone Saga zugleich der letzte ist, müssen alle Fäden aus Band 1 & 2 zusammengeführt und aufgelöst werden. Damit das nicht zu langweilig wird, kommen neue Handlungsstränge dazu, die u.a. ihren Anfang in Sophias Krieger nehmen.
Diese Aufgabe erwies sich als gar nicht so leicht. Viele Karteikärtchen habe ich kurz nach dem Beschriften wieder zerrissen, weil mich der Verlauf der Geschichte nicht zufrieden gestellt hat. Nach drei sehr kniffligen Abenden war es aber endlich geschafft: Die Story zur Greystone Saga 3 lag im wahrsten Sinne des Wortes vor mir – und zu meiner Freude ist mir während des Plottens gleich noch ein Titel eingefallen!

Im nächsten Schritt habe ich meine Kärtchen und Plakate zum PC getragen und dort die Geschichte in Stichpunkte gegliedert abgetippt. Jetzt besitze ich vier fein säuberlich bedruckte DIN A4 Seiten und kann endlich mit dem Schreiben anfangen …

Über das Schreiben, die Tücken des Autorenalltags und Lieblingsfiguren

Meine Kollegin Nikola Hotel hat mich eingeladen, 11 Fragen zum Schreiben zu beantworten, denen ich mich gerne stelle!

1. In welchem Moment deines Lebens ist dir klargeworden, dass du eine Geschichte schreiben willst/musst?

Zum Schreiben bin ich buchstäblich gekommen wie die Jungfrau zum Kind: durch meine Schwangerschaft. Während meiner Elternzeit hatte ich die Muße, all die Szenen und Ideen, die sich seit Jahren in mir angesammelt hatten, zu einer großen und komplexen Geschichte zusammenzubringen. Während ich den Kinderwagen schob, stillte oder das schreiende Baby durch die Wohnung trug, nahmen die Charaktere in meinem Kopf Gestalt an und erste Dialoge entstanden. Irgendwann – den Tag kann ich gar nicht mehr genau benennen –  tauchte der Gedanke auf: “Eigentlich müsstest du das aufschreiben” – und er blieb haften. Tja, und so nahm das Ganze seinen Anfang … (Wie es dann weiterging, findet ihr hier: Wie entsteht ein Roman?)

2. Wenn du im Schreibfluss bist, wie gehst du mit Störungen von außen um?

Tagsüber bleibt mir oft leider nichts anderes übrig, als das Schreiben zu unterbrechen, so schwer mir das in diesem Moment fallen mag. Ich liebe es daher, abends zu schreiben, wenn ich sicher sein kann, dass es um mich herum ruhig bleibt. (mehr …)

Ferienzeit auf meinem Schreibtisch

Oder zumindest fast!
Die letzten Wochen waren sehr betriebsam: die Leserunde bei lovelybooks, Interviewanfragen und die Fertigstellung meines neuen (vorerst noch geheimen) Buchprojekts.
Nun steht die Leserunde (leider) schon kurz vor ihrem Abschluss – es hat wieder sehr viel Spaß gemacht und Sophias Krieger hat von den Teilnehmern wundervolle Rezensionen erhalten, die man alle bei lovelybooks nachlesen kann. Ich danke vorab schon allen Leserinnen für das begeisterte Mitmachen, ihre Beurteilungen und die Bereitschaft, sich auch meinen Fragen zu stellen. (mehr …)

Sophia und Duncan im Lektorat

Seit gestern befindet sich das Manuskript von Sophias Krieger im Lektorat. Und während Sophia und Duncan in der Obhut meiner Lektorin Kornelia Schwaben-Beicht ein bisschen Seeluft schnuppern können, ist auf meinem Schreibtisch Platz frei geworden.
Und das ist gut, denn am 10. April findet mein Vortrag „Selfpublishing – der Weg, selbstständig sein Buch zu veröffentlichen“ in der Volkshochschule statt. Im Moment bastle ich fleißig an PowerPoint-Folien, um die einzelnen Aspekte übersichtlich darzustellen – zum Thema Selfpublishing/Indie-Autor gibt es inzwischen jede Menge zu sagen! Ich freue mich auf viele Zuhörer (vielleicht ja bald zukünftige Kollegen)!

~ Sophias Krieger ~

Nachdem ich heute Titelschutz beantragt habe, kann ich den Titel für meinen neuen Roman auch endlich verraten: Sophias Krieger.

Damit ist eines klar – meine neue Titelheldin heißt Sophia, genauer gesagt Sophia Marwood.  Und der Held? Findige Leser wissen es bestimmt schon, denn wenn man sich das Foto zu dem Blogbeitrag vom 23. Februar vergrößert ansieht, kann man ihn erkennen. Für alle, denen das zu klein gedruckt ist: Sein Name ist Duncan, und er ist ebenfalls auf dem Cover zu sehen – demnächst wird er auch freigepuzzelt werden 🙂 (mehr …)

Unterwegs zu den Testlesern

Der erste Überarbeitungsvorgang meines neuen Romans ist abgeschlossen, die Manuskripte an mein Testleser-Team verteilt und ich atme erst einmal tief durch.

Und nun – Leerlauf? Keineswegs!

Da ich die letzten Wochen ja quasi in Schreibklausur verbracht habe, gibt es einiges zu erledigen. Schönes (Shoppingtour, Frisörtermin und neu gekaufte Bücher lesen), aber auch nicht so Schönes (liegengebliebener Papierkram und eine Wohnung, die dringend einen Frühjahrsputz braucht). (mehr …)