Immer Ärger mit den Göttern

Immer Ärger mit den Göttern

Seit längerer Zeit erstelle ich für jeden Roman ein Namens-ABC, um nicht unbewusst zu vielen Figuren Namen mit demselben Anfangsbuchstaben zu geben und damit für Verwechslungen zu sorgen.
Allerdings machen mir die griechischen Götter gerade einen Strich durch die Rechnung: Hera, Hermes, Hebe, Hades, Hestia, Hekate, Hephaistos 😅

Neues vom Schreib-Tisch

Neues vom Schreib-Tisch

Die Arbeit an meinem neuen Romantic Fantasy-Projekt geht gut voran. Inzwischen bin ich auf Seite 185 und sollte nach der aktuellen Szene die Hälfte der Geschichte geschrieben haben. Ein bisschen zu tippen hab‘ ich also noch 🙂
Die Recherche macht bei diesem Buch wieder einmal besonders viel Spaß. Neben etlichen Büchern und historischen Zeitschriften hat mich mein Besuch im British Museum in London im Oktober inspiriert. Die Sammlung zur griechischen Antike dort ist beeindruckend und einige Eindrücke sind bereits in den Roman eingeflossen. Bald mehr dazu!

Weiter geht’s!

Weiter geht’s!

Meine Sommerferienschreibpause ist vorbei und es wird Zeit, den Laptop wieder aufzuklappen! 
Eigentlich war der nächste „Regency“ um den Bow Street Runner Jack Parker geplant, doch während der letzten Wochen hat sich jemand vorgedrängelt und wünscht, dass seine Geschichte zuerst niedergeschrieben wird.
Ganz Gentleman, gewährt Jack ihm den Vortritt. Allerdings hat er mir das Versprechen abgenommen, den nächsten Roman wie vorgesehen ihm zu widmen.
Tja, und so begebe ich mich nicht in den englischen Winter des Jahres 1813, sondern ins antike Griechenland mit seiner wunderbaren Sagenwelt.

Nach dem Happy End geht die Arbeit erst richtig los …

Wenn Held und Heldin glücklich vereint sind, beginnt für den Autor die Zeit des Überarbeitens. Das fertiggestellte Manuskript mehrmals lesen und auf inhaltliche Richtigkeit prüfen. Manche Szenen müssen gekürzt werden, andere verfeinert oder gar völlig umgeschrieben werden. Ein Prozess, der Zeit benötigt. Danach geht die „Roman-Rohfassung“ ins Lektorat – sozusagen der Profiblick auf Inhalt, Stil und logische Stringenz. Zurück vom Lektor ist wieder der Autor gefragt, der nächste Überarbeitungsdurchgang steht an. Schließlich bleibt noch das Korrektorat. Hierbei geht es um Rechtschreibfehler, Grammatik und Interpunktion. Erst wenn auch diese Fehler bereinigt sind, erfolgt der Buchsatz und schließlich die Veröffentlichung. Vorher braucht der Roman noch einen ansprechenden Klappentext und ein Cover.

Mit dem Wort ENDE ist also noch lange nicht Schluss! Doch ich bin guter Dinge, euch im Sommer meinen neuen Romantic Fantasy Roman vorstellen zu können!

Nach dem Ende ist noch lange nicht Schluss!

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …

Die bekannte Textzeile aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse (1877-1962) ist längst zum geflügelten Wort geworden. Das besondere Gefühl, wenn etwas Neues anfängt …

 

 

Als ich mit dem Schreiben des letzten Greystone-Teils begonnen habe, war der Zauber des Anfangs leider nicht da – es fühlte sich eher an wie Sand im Getriebe.
Das lag nicht daran, dass ich eine Schreibblockade gehabt hätte, ganz im Gegenteil, ich wusste genau, was sich im ersten Kapitel abspielen sollte. Auch die Figur, aus deren Perspektive das Buch beginnt, war mir sehr vertraut.
Was war dann der Grund? Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung und habe einfach – wenn auch etwas enttäuscht – weitergeschrieben.
Mitten im zweiten Kapitel hat es schließlich „Klick“ gemacht und ich war wieder mitten in Telamen – umringt von meinen „Lieben“: Ian, Joanna, Jake, Galad, Charlotte, Bennett, Victorian und Eloise.
Da war er, der Zauber!
Inzwischen weiß ich, woran es lag. Es ist, wie wenn gute Freunde besucht, die man monatelang nicht gesehen hat: Anfangs ist man sich noch ein bisschen fremd, aber nach kurzer Zeit ist es so, als sei man nie getrennt gewesen. Manchmal dauert es eben einen kleinen Moment, bis die Verzauberung einsetzt …