Auf den Spuren der Römer

Während ich auf die Rückmeldung aus dem Lektorat zu meinem aktuellen Projekt warte, nutze ich die Zeit, um für das nächste Buch zu recherchieren. Selbst bei wechselhaftem Wetter bietet das historische Seligenstadt eine wunderbare Kulisse. Doch das, worum es mir ging, ist im heutigen Stadtbild nicht mehr zu sehen: das einstige Römer-Kastell.
Die antiken Funde aus dieser Zeit sind im Museum in der alten Benediktinerabtei untergebracht und geben einen guten Eindruck über das Kastell, das um 100 n. Chr. errichtet worden ist, um den „nassen Limes“ (Main) zu sichern. In der Größe entsprach dieses Kastell der bekannten Saalburg im Taunus. Damit ist klar, wohin mich mein nächster Ausflug führt …

Seligenstadt - Blick auf die Einhardbasilika und das Kloster

Das Foto ist im Klostergarten aufgenommen, mit Blick auf die Einhardbasilika, die sich an das Kloster anschließt.

Nach dem Happy End geht die Arbeit erst richtig los …

Wenn Held und Heldin glücklich vereint sind, beginnt für den Autor die Zeit des Überarbeitens. Das fertiggestellte Manuskript mehrmals lesen und auf inhaltliche Richtigkeit prüfen. Manche Szenen müssen gekürzt werden, andere verfeinert oder gar völlig umgeschrieben werden. Ein Prozess, der Zeit benötigt. Danach geht die „Roman-Rohfassung“ ins Lektorat – sozusagen der Profiblick auf Inhalt, Stil und logische Stringenz. Zurück vom Lektor ist wieder der Autor gefragt, der nächste Überarbeitungsdurchgang steht an. Schließlich bleibt noch das Korrektorat. Hierbei geht es um Rechtschreibfehler, Grammatik und Interpunktion. Erst wenn auch diese Fehler bereinigt sind, erfolgt der Buchsatz und schließlich die Veröffentlichung. Vorher braucht der Roman noch einen ansprechenden Klappentext und ein Cover.

Mit dem Wort ENDE ist also noch lange nicht Schluss! Doch ich bin guter Dinge, euch im Sommer meinen neuen Romantic Fantasy Roman vorstellen zu können!

Nach dem Ende ist noch lange nicht Schluss!